Was ändert sich 2022? ✨

Das neue Jahr 2022 hat bereits begonnen und bringt so einige Änderungen mit sich. Damit Ihr bestens Informiert seid, haben wir für Euch die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst:

Flaschenpfand wird erweitert

Seit dem 1. Januar 2022 wurde die Pfandpflicht auf Einwegverpackungen deutlich erweitert. Auch bislang pfandfreie Getränke wie Fruchtsäfte oder Eiskaffee in Dosen müssen mit Einwegpfand verkauft werden. Ausgenommen sind nur reine Milchprodukte sowie Getränke aus Milcherzeugnissen. Auch Tetra Paks bleiben pfandfrei.

EEG-Umlage sinkt

Seit dem 1. Januar 2022 wurde die Umlage für die Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien (EEG-Umlage) von 6,5 auf 3,7 Cent pro Kilowattstunde gesenkt. Nach Auffassung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz sollten Anbieter diese Senkung weitergeben. Zu rechnen ist aber eher mit Preiserhöhungen. Die Verbraucherzentrale rät dazu, Preise zu vergleichen. Wenn manche der Anbieter die deutliche Preissenkung von 2,8 Cent zum Jahresanfang weitergeben, könnte sich ein Wechsel auszahlen.

Elektronische Krankmeldung

Bereits seit 1. Oktober 2021 wird die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) von Arztpraxen digital an die Krankenkassen übermittelt. Ab 1. Juli 2022 soll die Krankschreibung dann auch elektronisch an den Arbeitgeber übermittelt werden – und zwar von den Krankenkassen. Arbeitnehmer müssen den ehemals „gelben Schein“ dann nicht mehr selbst im Unternehmen abgeben. Die Patienten erhalten lediglich noch eine ausgedruckte Ausfertigung zur eigenen Dokumentation.

Höherer Mindestlohn

Arbeitnehmer, die nach Mindestlohn bezahlt werden, dürfen sich 2022 über mehr Geld freuen. Der Mindestlohn stieg laut Angaben des Bundesarbeitsministeriums am 1. Januar auf 9,82 Euro pro Stunde an. Zuvor waren es 9,60 Euro. Zum 1. Juli winkt dann planmäßig eine weitere Erhöhung auf 10,45 Euro pro Stunde.

Eurojackpot

Auch bei Lotto wartet eine Änderung im kommenden Jahr: Bei der Lotterie Eurojackpot wird es ab dem 25. März eine zweite Ziehung geben. Diese findet immer dienstags statt. Durch den rollierenden Jackpot zwischen den beiden Ziehungen kann dieser statt bisher auf 90 Millionen nun auf satte 120 Millionen Euro ansteigen.

Aus für Plastiktüten im Supermarkt

Seit dem 1. Januar 2022 dürfen in Supermärkten, Discountern, Drogerien und auch im weiteren Handel keine Einkaufstüten aus Plastik mehr ausgegeben werden. Dies betrifft alle Tüten mit einer Wandstärke von 15 bis 50 Mikrometern. Diese Dicke entspricht den üblicherweise an Kassen ausliegenden Tüten. Dickere Mehrwegtaschen und die dünnen Tüten an Obst- und Gemüseständen bleiben erhalten.

Höheres Porto bei Briefen und Co.

Die Deutsche Post hat die Preise seit dem 1. Januar 2022 für verschiedene Produkte erhöht. Mit dabei ist auch das Porto für Briefe. Für den Standard-, Kompakt-, Groß- und Maxibrief wird nun jeweils fünf Cent mehr verlangt.

Führerscheinumtausch

Einige Inhaber eines Führerscheins müssen ihn 2022 umtauschen. Genauer gesagt sind es all jene Personen, die zwischen 1953 und 1958 geboren sind und noch einen grauen oder rosafarbenen Führerschein haben. Bis zum 19. Januar 2022 muss dieser gegen einen neuen Führerschein im Scheckkartenformat eingetauscht werden. Dieser ist deutlich fälschungssicherer und wird für 25 Euro ausgegeben.

Bild: Li Ding – stock.adobe.com

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